Unicredit Bank AG – HypoVereinsbank Unternehmensbeschreibung

Unicredit Bank AG / HypoVereinsbank

 

Die Unicredit Bank AG (besser bekannt als HypoVereinsbank, HVB) wurde in ihrer jetzigen Form im Jahr 1998 gegründet und gehört mit einer Bilanzsumme von 290 Milliarden Euro und knapp über 19.000 Mitarbeitern (beides Stand Ende 2013), zu den 10 größten Banken in Deutschland (im Jahr 2012 Platz 5). Die Bank bietet neben einem normalen Angebot für Privatkunden (Girokonten, Kredite, Festgeldkonten etc.) auch ein großes Angebot für Geschäftskunden an (verschiedene Geschäftskonten, Anlagemanagement, Finanzierungen etc.) und sie gilt als sogenannte Universalbank (=Vollbanken: bieten die gesamte Bandbreite an Bank- und Finanzdienstleistungen an und sind nicht auf ein bestimmtes Gebiet beschränkt).

Entstanden ist die heutige Unicredit Bank AG aus der Hochfürstlich-Brandenburg-Anspach-Bayreuthische Hofbanco, welche im 18. Jahrhundert von Markgraf Karl Alexander von Brandenburg-Ansbach gegründet wurde. Die neugegründete Bank hatte den Zweck schneller und günstiger Geld zu beschaffen und um sich so von den ausländischen Banken unabhängiger zu machen. Nach den Koalitionskriegen (auch Napoleonische Kriege genannt), 1792 bis 1815, gingen die Markgrafschaften Bayreuth und Ansbach an Bayern über und damit wurde die damalige Hochfürstlich-Brandenburg-Anspach-Bayreuthische Hofbanco zur Königlichen Bank. Im Jahr 1918, mit dem Ende der Monarchie in Bayern, wurde die Königliche Bank schließlich umbenannt in Bayerische Staatsbank und unter diesem Namen agierte sie dann bis 1971 auch am Markt.

1971 folgte dann die Fusion von der Bayerischen Staatsbank mit der Bayerischen Vereinsbank AG. Die Bayerische Vereinsbank AG wurde 1869 in München von einigen Geschäftsleuten, Hofbankern und Angehörigen des Hofadels gegründet. Die Bank baute ihr Portfolio schnell aus und konnte wenige Jahre später nicht nur normale Bankgeschäfte tätigen, sondern auch Hypothekenbankgeschäfte, was damals eher von wenigen Banken gleichzeitig betrieben wurde. In den folgenden Jahrzehnten wurde das Geschäft weiter ausgebaut, mehrere Filialen im Ausland wurden gegründet und einige inländische Banken wurden übernommen. Im Jahr 1998 fusionierte die Bayerische Vereinsbank AG dann mit der Bayerischen Hypotheken- und Wechselbank AG zur Bayerische Hypo- und Vereinsbank AG (kurz: HypoVereinsbank).

Die Bayerische Hypotheken- und Wechsel-Bank AG war ein im Jahr 1835 in München gegründetes Bankunternehmen auf dem Schwerpunkt des Hypothekengeschäftes.

Nach der Fusion 1998 zur HypoVereinsbank kam es in den kommenden Jahren zu mehreren Fusionen und es wurden im Ausland massiv Niederlassungen gegründet, um das Auslandsgeschäft zu vergrößern. Im Jahr 2005 wurde die Bank von dem italienischen Finanzinstitut Unicredit S.p.A. übernommen und anschließend, mit frischem Kapital, weitere Banken übernommen (zum Beispiel im Jahr 2006 die Westfalenbank AG oder in 2006 die Bank Austria).

Quellen: http://de.wikipedia.org/wiki/Unicredit_Bank, http://de.wikipedia.org/wiki/Bayerische_Vereinsbank, http://de.wikipedia.org/wiki/Bayerische_Hypotheken-_und_Wechselbank

Übersicht über verschiedene Kontoarten wie Giro, Tagesgeld oder Festgeld mit Vergleich und zum online eröffnen