Helaba – Landesbank Hessen-Thüringen Unternehmensbeschreibung

Helaba – Landesbank Hessen-Thüringen

 

Gegründet wurde die Landesbank Hessen-Thüringen Girozentrale (auch Helaba genannt) am 1. Juni 1953. Aus dieser Gründung entstand eine der Zehn größten Banken in Deutschland, sie hat eine Bilanzsumme von 176,50 Milliarden Euro und rund 6500 Mitarbeiter (Stand Ende 2013 / Anfang 2014). Hauptaktivität hat sie in den Regionen Thüringen und Hessen, allerdings wurden im Jahr 2012 von der WestLB AG die Sparkassen der Bundesländer Nordrhein-Westfalen und Brandenburg übernommen, womit die Helaba nun auch dort tätig ist.

Diese Neugründung war ein Zusammenschluss von drei allein agierenden Finanzinstituten: Hessische Landesbank Darmstadt Girozentrale (Gründung: 1940), Nassauische Landesbank Wiesbaden (Gründung: 1832) und Landeskreditkasse zu Kassel (Gründung: 1832). Seit dem Zusammenschluss bietet die Landesbank Hessen-Thüringen Girozentrale alle Bank- und Finanzdienstleistungen für Privat- und Geschäftskunden an, die es bei jeder größeren Bank gibt (wie zum Beispiel normale Girokonten, Tagesgeldkonten, Autokredite, Immobilienkredite, Wertpapierhandel usw.). Die Bank arbeitet nicht nur in Deutschland, auch in London, Dublin, Paris, New York, Moskau, Madrid und Shanghai ist sie mit Niederlassungen vertreten. Sie hat zwei Hauptsitze und zwar in Erfurt (Freistaat Thüringen, Deutschland) und Frankfurt am Main (Hessen, Deutschland).

Aufgrund der Wirtschaftskrise ab dem Jahr 2007 kam es in den folgenden Jahren EU weit zu einem Banken-Stresstest, wobei die Helaba durchgefallen ist. Allerdings wurde wohl einfach das Kapital des Bundesland Hessens, welche auch an der Bank beteiligt ist mit 8,1 %, nicht als „hartes Kernkapital“ anerkannt und daher konnte die Helaba die Mindestquote von 9 % nicht erfüllen, obwohl das benötigte Kapital ja vorhanden war.

Quellen: http://de.wikipedia.org/wiki/Landesbank_Hessen-Thüringen

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