Deutsche Bank AG Unternehmensbeschreibung

Deutsche Bank AG

 

Die Deutsche Bank AG, mit Sitz in Frankfurt am Main, ist, gemessen an der Mitarbeiterzahl (knapp über 98.000 (Stand Anfang 2014) und der Bilanzsumme (circa 1.600 Milliarden Euro (Stand 2013)), die größte Bank Deutschlands.

Gegründet wurde die Deutsche Bank im Jahr 1870 von Gottlieb Adelbert Delbrück (geboren 1822, gestorben 1890), Ludwig Bamberger (geboren 1823, gestorben 1899), Adolph vom Rath (geboren 1832, gestorben 1907), Gustav Müller (geboren 1823, gestorben 1875) und weiteren fünf Bankern. Das Hauptziel war eine große deutsche Bank zu gründen, mit welcher die Handelsbeziehungen und finanziellen Transaktionen mit dem Ausland vereinfacht werden sollten. Zu Beginn noch kritisch gesehen, wuchs die Deutsche Bank rasant und öffnete in den ersten Jahren mehrere Zweigstellen, unter anderem in Bremen (Deutschland), Hamburg (Deutschland), London (England), Shanghai (China), Yokohama (Japan), Paris (Frankreich) und New York (USA). Auch durch Unternehmenszukäufe innerhalb Deutschlands, wuchs die Deutsche Bank und wurde schnell zur größten Bank des Deutschen Kaiserreiches.

Dank vieler Neueröffnungen, Übernahmen, Kreditvergaben, guten Handelstransaktionen und Investitionen im In- und Ausland, konnte die Deutsche Bank ihre Umsätze und Gewinne jährlich steigern. Zu Beginn des ersten Weltkrieges gab es dann einige Rückschläge, da man die ausländischen Geschäfte unterbrechen und zum Teil später komplett einstellen musste. Der größte Verlierer zu dieser Zeit waren aber nicht die großen Banken, sondern die kleinen Anleger. Nach dem ersten Weltkrieg (1914 bis 1918) ging es schnell aber wieder voran und allein zwischen den Jahren 1925 und 1929, konnte die Deutsche Bank ihre Bilanzsumme von 1.540 Millionen Reichsmark steigern auf 2.991 Millionen Reichsmark. Im Jahr 1929 erfolgte schließlich die Fusion mit der Disconto-Gesellschaft, zur Deutsche Bank und Disconto-Gesellschaft, auch DeDiBank genannt (ab 1937 wieder Deutsche Bank), mit einer Bilanzsumme von rund 5.500 Millionen Reichsmark. In Deutschland war die DeDiBank Marktführer, international gesehen aber lediglich gerade noch in den Top 10 aller Banken.

In den turbulenten Jahren der Wirtschaftskrise (1929 bis 1932) und des zweiten Weltkrieges (1939 bis 1945) gab es ein ständiges auf und ab, welches erst ein Ende Anfang der 1950er Jahre fand. Ab den 1950er Jahren ging die Deutsche Bank mehr auf die normalen Privatbürger, anstatt nur eher auf Handels- und Industriegeschäfte, zu und eröffnete ein breitgefächertes Angebot an Privatdarlehen, Persönliche Hypotheken-Darlehen, Sparbücher, Konten und so weiter. Heute ist die Deutsche Bank in 71 Ländern aktiv, bei konstant circa 100.000 Mitarbeitern und einer großen Angebotspalette die weit über normale Girogeldkonten, Tagesgeldkonten, Aktienhandel und Kreditgeschäften hinausgeht.

Quellen: http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Bank, https://geschaeftsbericht.deutsche-bank.de/2013/gb/deutsche-bank-konzern.html

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