Bayerische Landesbank Unternehmensbeschreibung

Bayerische Landesbank

 

Die Bayerische Landesbank, mit Sitz in München, gehört zu den Top 10 der größten deutschen Banken mit einer Jahresbilanzsumme von fast 287 Milliarden Euro und fast 10.000 Mitarbeitern im Jahr 2012. Die Bank gilt als Universalbank und bietet daher quasi alle Bank- und Finanzdienstleistungsgeschäfte an, die man heutzutage von einer Bank erwartet, wie zum Beispiel verschiedene Konten für Privat- und Geschäftskunden (Tagesgeldkonten, Festgeldkonten und Girokonten), wie auch verschiedene Kredite und Wertpapierhandel.

Die Bayerische Landesbank in ihrer heutigen Form wurde im Jahr 1972 gegründet, geht aber in ihrer Geschichte zurück bis in das Jahr um die 1884. Im Jahr 1884 wurde von König Ludwig II. das „Gesetz, die Landeskultur-Rentenanstalt betreffend“ unterzeichnet, welches der vereinfachten Kapitalbeschaffung zur Ausführung von Kulturunternehmungen diente. Zu Beginn noch komplett vom Staat und deren Innenministerium geleitet, wurde die Bayerische Landesbank mehr und mehr zu einer eigenständigen Institution. Nach und nach wurde der Scheck- und Giroverkehr, die Kreditvergabe für Kommunen, Kreditvergabe für den sozialen Wohnungsbau und weiteren ausgebaut und als eigenständige Komponenten ausgegliedert.

Auch das inländische Bankensystem wurde nach und nach ausgebaut und durch Neueröffnungen und Übernahmen erweitert. Im Jahr 1972 fusionierte die, damals noch Bayerische Gemeindebank genannte, Bank mit der Bayerischen Landesbodenkreditanstalt zur Bayerischen Landesbank (BayernLB) Girozentrale, mit dem Schwerpunkt auf Wertpapier- und Auslandsgeschäft. Durch die so entstandene Bank wurden auch wichtige Aufgaben im Wohnungs- und Städtebau abgedeckt, da diese auch als Landesbausparkasse fungierte.

Ab dem Jahr 2005 tritt die Bayerische Landesbank vermehrt als BayernLB auf und tätigt weitere Investitionen und Übernahmen anderer Banken, zum Beispiel übernahm sie im Jahr 2007 eine Beteiligung in Höhe von knapp über 50 Prozent (rund 1,625 Milliarden Euro, später wurde der Anteil noch aufgestockt auf knapp über 67 %) an der österreichischen Hypo Group Alpe Adria (abgekürzt: HGAA). Während der Finanzkriese im Jahr 2008, geriet auch die BayernLB unter finanziellen Druck und bekam Unterstützung vom Deutschen Staat zugesichert in der Höhe von über fünfzehn Milliarden Euro. Auch die Bank selbst unternimmt etwas und streicht daraufhin 5600 Stellen im Unternehmen.

Quellen: http://de.wikipedia.org/wiki/Bayerische_Landesbank

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